Die Stadtverordneten der GRÜNEN begrüßen den neuen Umgang mit dem städtischen Haushalt von Florstadt. Noch in den letzten Jahren bekamen sie lediglich ein schwer überschaubares Zahlenwerk mit ausgesprochen vielen Dopplungen auf mehreren hundert Seiten vorgelegt.
Das soll sich grundlegend ändern: Zukünftiges Ziel ist es, den Haushalt als wesentlichstes Instrument der Stadtverordnetenversammlung auch dieser zur Gestaltung zu überlassen. In der vorletzten Sitzung wurden einige Stellschrauben bei Einnahmen und Ausgaben dargelegt. Die relativ hohe Verschuldung und die daraus resultierenden Aufwendungen für Zins- und Tilgung belasten den Haushalt stark. Diese Zahlungen fehlen zur Deckung der Kosten aus anderen wichtigen Aufgabenbereichen.
In der unlängst stattgefundenen Bürgerversammlung machte der Bürgermeister zudem klar, dass die Gebührenhaushalte im Wasser- und Abwasserbereich offenbar jahrelang von der Stadt bezuschusst wurden. Außerdem wurde sich bei der Kommunalaufsicht über die Genehmigungsfähigkeit des Haushaltes 2026 informiert.
Er möchte die teilweise erschreckenden Einsichten den Stadtverordneten bei einem runden Tisch erläutern. Die GRÜNE Fraktionsvorsitzende Gudrun Neher: „Wir begrüßen es sehr, als Stadtverordnetenversammlung die Entscheidung über die wichtigsten Stellschrauben selbst fällen zu können. Die Zeiten des kollektiven Abnickens von wichtigen Punkten der städtischen Entwicklung scheinen jetzt vorbei zu sein.“



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