Erster GRÜNER Stadtverordnetenvorsteher im Wetteraukreis

Dietmar (Didi) Schmidt einstimmig gewählt

Die Stadtverordneten der GRÜNEN sind stolz auf die einstimmige Wahl von Dietmar Schmidt zum neuen Stadtverordnetenvorsteher in Florstadt. Die Fraktionsvorsitzende Gudrun Neher erklärt dazu: „Wenn die kleinste Fraktion im Stadtparlament den ersten Bürger der Stadt stellt, ist das eine große Ehre für ihn als Person und die Partei. Zu Beginn der Wahlperiode hätte damit niemand gerechnet!“ Die GRÜNEN halten sich bewusst im offensichtlichen Dauerkonflikt zwischen SPD und CDU nach der Bürgermeisterwahl zurück, um hier ausgleichend wirken zu können. Genau das hat sich Didi Schmidt auf die Fahnen geschrieben.

Er möchte zusammen mit seinen beiden Stellvertretern Dr. Stephan Wagner und Ute Schneeberger transparent zusammenarbeiten, indem er eine Emailadresse eingerichtet hat auf deren Postfach alle drei Zugriff haben. Dort sind alle für die Stadtverordnetenversammlung relevanten Themen einzusehen, bevor er eine Entscheidung trifft. Das fiel bei beiden auf fruchtbaren Boden. Ebenso pflegt er einen dauernden Meinungsaustausch mit den Fraktionsvorsitzenden und anderen wichtigen Akteuren im Stadtparlament. Für ihn ist es wichtig, dass Entscheidungen zum Wohle der Stadt Florstadt möglichst mit breiten Mehrheiten getroffen werden. Parteizugehörigkeiten sind für ihn dabei zweitrangig. Ein Beispiel dafür ist die letzte Stadtverordnetensitzung, wo viele Entscheidungen quer durch die Parteien mehrheitlich ausgingen.

Er macht sich dafür stark, dass dem höchsten demokratischen Gremium unserer Stadt der ihm gebührende Stellenwert zugemessen wird. Dazu gehört selbstverständlich auch die Teilnahme der gewählten Volksvertreter*innen an den Sitzungen. Gemäß § 24a der Hessischen Gemeindeordnung und den §§ 1 und 5 der Florstädter Geschäftsordnung besteht sogar eine Anwesenheitspflicht. Wenn jemand aus wichtigem Grunde abwesend ist, so erwartet Schmidt zumindest eine Absage auf einem der mittlerweile zahlreich zur Verfügung stehenden Kanäle. Hier kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Versäumnissen. Diesen Zustand will er beenden! Die GRÜNEN erwarten dringend ein Ende der ständigen Nörgeleien und persönlichen Angriffe in den sozialen Netzwerken und Leserbriefen. Sachlich wird im Florstädter Parlament sehr ordentlich zusammengearbeitet. Beispiele hierfür sind: Die Abfall- und Bürgerhaussatzungen, die Grundsteuerfestlegung, der Verzicht auf den Neubau von KiTa Lummerland, die Anschaffung von einem „KiTa-Bauwagen“, die Stellungnahme zum Regionalplan und vieles mehr. Die ersten Angriffe auf Didi Schmidt weisen die GRÜNEN energisch zurück. „Besser ist es Sachpolitik zu betreiben, als ständig persönliche Querelen in der Öffentlichkeit auszutragen! Hier sind die Fraktionen von SPD, CDU und GRÜNEN auf einem sehr guten Weg! Querschüsse aus dem Off braucht dabei niemand. Die SPD-nahen Schreiberlinge erweisen ganz Florstadt derzeit einen Bärendienst!“ so Gudrun Neher abschließend.

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